rechtsanwaltlauppeassmann

Rechtsanwalt Martin Lauppe-Assmann

Steuererhöhung für Scheidungskandidaten

Schlechte Nachrichten für meine Scheidungs-Mandanten: 
Scheidungskosten sind neuerdings nicht mehr als außergewöhnliche Belastung absetzbar von der Einkommensteuer.

Scheidungskosten sind anders als nach der bisherigen Rechtsprechung aufgrund einer seit dem Jahr 2013 geltenden Neuregelung nicht mehr als außergewöhnliche Belastung abziehbar. 

So entschied es der Bundesfinanzhof, weil die Kosten eines Scheidungs­verfahrens unter das neu eingeführte Abzugsverbot für Prozesskosten fallen.
Eine aus meiner Sicht sehr ungerechte Steuererhöhung, weil sie nur die arbeitende Bevölkerung trifft, aber nicht diejenigen, die sich auf der Basis der Prozesskostenhilfe auf Staatskosten scheiden lassen können, denn die haben die Scheidung seit je her gratis….

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Ein Gedanke zu „Steuererhöhung für Scheidungskandidaten

  1. Mario Hügelmann sagte am :

    War doch klar, dass der bundesdeutsche Staat sich diese lukrative Einnahmequelle nicht entgehen lässt. Spricht einmal mehr – allein schon aus finanz-technischer Sicht – dafür, des altbewährten Motto zu gedenken:

    „Verliebe dich oft,
    verlobe dich selten,
    heirate NIE!“

    Am besten also gleich gar nicht erst heiraten, dann erspart Mann(!) sich auch und gerade in finanzieller Hinsicht – vom übrigen notwendig sich einstellenden zukünftigen Streß ‚mal ganz abgesehen – eine Menge Ärger! Ich weiß, wovon ich rede: Ich bin zweimal – glücklich – geschieden!

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