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Rechtsanwalt Martin Lauppe-Assmann

Archiv für den Monat “Juni, 2015”

Mehr Kündigungsschutz für Schwerbehinderte 

Hartnäckig hält sich -leider auch unter Anwälten- das juristische Gerücht, ein Schwerbehinderter genieße erst dann Kündigungsschutz, wenn er länger als sechs Monate in einem Betrieb beschäftigt sei. Hierzu gehört auch der Glaube, der Kündigungsschutz im Arbeitsrecht setze einen Grad der Behinderung (GdB) von mehr als 50 oder in Ausnahmefällen auch 30 GdB voraus.
Diese juristische Auskunft, egal ob sie aus berufenem Munde oder vom Friseur oder Gastwirt als Berater kommt, ist falsch und hat die fatale Folge, dass gerade benachteiligte Menschen auf ihre Rechte in Folge Unkenntnis verzichten.

Der arbeitsrechtliche Schutz schwerbehinderter Menschen ist ein besonders schwieriges juristisches Thema, welches eine intensive Einarbeitung durch den auf diesem Gebiete erfahrenen Berater erfordert. Nur mit Spezialkenntnissen kann man wirklich das Optimum für den Mandanten herausholen. Keineswegs kann man sich darauf beschränken, einfach nur das Schwerbehindertengesetz zu lesen; die Vorschriften, die den schwerbehinderten Arbeitnehmer schützen, sind weitverzweigt in den verschiedensten Gesetzen niedergelegt und teilweise auch nur durch die Rechtsprechung entwickelt und somit gar nicht als Gesetzestext normiert.

Zwar gilt im Arbeitsrecht, dass jeder im vorgerichtlichen Bereich und in der ersten Instanz die Kosten der anwaltlichen Vertretung für sich selbst trägt (also keine Kostenerstattung vom Verlierer an den Sieger).

Allerdings kommt oftmals auch eine Rechtschutzversicherung für die Kosten auf und wenn es keine gibt, also keine abgeschlossen wurde, und die wirtschaftlichen Verhältnisse eng sind, dann kommt auch die Beratungshilfe oder die Prozesskostenhilfe in Betracht.

FRAGEN KOSTET NIX:

Eine qualifizierte Beratung zu diesem Thema lohnt sich auf jeden Fall. Im Büro des Unterzeichners gilt generell für alle Mandate das Angebot eines kostenlosen Vorgesprächs, bei dem die Erfolgsaussichten und die Kosten eines Verfahrens dargestellt werden.

Tel:  0171 5115851.       mla@lauppe-assmann.de

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Kündigungsschutz im Arbeitsrecht auch ohne Kündigungsschutzgesetz

Hartnäckig hält sich (auch unter Anwälten) das juristische Gerücht, grundsätzlich lohne sich nur, gegen eine arbeitgeberseitige Kündigung vorzugehen, wenn der Betrieb mindestens zehn Mitarbeiter habe und gleichzeitig das Arbeitsverhältnis mindestens sechs Monate gedauert hat. In allen anderen Fällen mache es kaum Sinn, sich gegen eine Kündigung zu wehren.

Solche Auskünfte sind oftmals absolut falsch, und diese Falschberatung hindert den einen oder anderen, sich gegen eine Kündigung zu wehren, womit er dann auch auf eine Abfindung verzichtet.

Wenn man sich gegen eine Kündigung wehrt, bedeutet das letztlich nicht automatisch, dass man an den alten Arbeitsplatz zurückgeht oder dies auch nur will. Regelmäßig ist der Sinn einer Kündigungsschutzklage darin zu sehen, eine angemessene Abfindung als Gegenleistung für den Verlust des Arbeitsplatzes zu erreichen.

In meiner arbeitsrechtlichen Praxis erlebe ich, dass mehr als 50 % aller Kündigungen, die nicht unter das Kündigungsschutzgesetz fallen, aus den verschiedensten Gründen rechtlich angreifbar sind.

Die von der Kündigung betroffenen Arbeitnehmer sind sich oftmals darüber gar nicht im Klaren und erkennen ihre Situation überhaupt nicht, weshalb ich empfehle, jede Kündigung eines Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber immer einer anwaltlichen Überprüfung zuzuführen.
Einen zugegebenermaßen wichtigen Aspekt dabei stellt natürlich die Kostenfrage dar; die sollte aber auf keinen Fall abschreckend wirken.

Für den Fall, dass nicht eine Rechtschutzversicherung die Deckung übernimmt, könnte die staatliche Unterstützung (Prozesskostenhilfe) eine Lösung bieten.

Im Übrigen gilt in meiner Praxis für alle Mandate  immer noch die Zusage:

Fragen kostet nix / kostenloses Vorgespräch zu Erfolgsaussichten und Honorar

TEL : 0171 5115851
  

Wird der Raucherprozess vertagt? Adolfs nach Schlaganfall im Krankenhaus -RP berichtet  

http://m.rp-online.de/panorama/raucher-adolfs-erleidet-schlaganfall-aid-1.5152774

Weitere aktuelle Berichterstattung zu Friedhelm Adolfs / Raucherprozess 

http://www.wz-newsline.de/mobile/lokales/duesseldorf/schlaganfall-vor-dem-raucher-prozess-1.1951095

News zu TV Richter Martin Lauppe

http://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/gemeinden/bodenw%C3%B6hr/marita-burger-wechselt-das-metier-22387-art1243234.html

Raucher Adolfs im Krankenhaus 

http://waz.m.derwesten.de/dw/staedte/duesseldorf/raucher-friedhelm-adolfs-soll-schlaganfall-erlitten-haben-id10760449.html?service=mobile

Fortsetzung Raucherprozess 11.6.15

Der Düsseldorfer Raucherprozess wird am Donnerstag, dem 11.6.2015 um 9:30 Uhr im Saal E 131 des Landgerichts Düsseldorf fortgesetzt, nachdem der Bundesgerichtshof dasursprüngliche Urteil des Berufungsgerichts aufgehoben und zahlreiche weitere Anordnungen getroffen hat.

Friedhelm Adolfs muss weiterhin um seine Wohnung bangen und trotz seines hohen Alters in der Unsicherheit leben, ob er seine Wohnung verliert oder nicht.

Dies alles, obwohl er das beanstandete Verhalten bereits seit Jahren eingestellt hat, wenn es denn überhaupt ein solches Verhalten gegeben hätte.

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VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG SPAREN / Zinsen senken!!!

Für alle Baufinanzierungsverträge (Hypothekendarlehen), die nicht älter sind als zwölf Jahre (Stichtag ist der 1.11.2002), gilt, dass vor Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung ein sachkundiger Rechtsanwalt konsultiert werden sollte.

Der Bundesgerichtshof hat nämlich in einer Reihe von Urteilen sehr hohe Anforderungen an die Widerrufsbelehrung für diese Finanzierungsverträge gestellt.

Ein Verstoß gegen die Regelungen zur Widerrufsbelehrung hat zur Folge, dass die an sich nur 14 Tage geltende Widerrufsfrist gar nicht zu laufen beginnt.

Daraus folgt, dass auch noch nach vielen Jahren (also bis heute) unter Umständen und mit großer Wahrscheinlichkeit die Verträge widerrufen werden können.

Daraus folgt ferner, dass die Verträge rückabgewickelt werden und eine Vorfälligkeitsentschädigung nicht mehr zu zahlen ist. Dies gilt nicht nur für den Fall eines Verkaufs des Objektes, sondern auch für alle diejenigen, die in der heutigen Niedrigzinsphase einfach nur die Gunst der Stunde nutzen und zu wesentlich besseren Zinskonditionen weiter finanzieren möchten.

Dies setzt natürlich voraus, dass man einen neuen Baufinanzierer gefunden hat.

In einigen Fällen ist es mir aber auch gelungen, allein mit der Drohung des Widerrufs des Kreditvertrages bessere Konditionen für den Abschluss eines Anschlussvertrages bei derselben Bank zu erzielen.

Die Verbraucherzentrale in Hamburg hat eine Statistik über die von ihr untersuchten Fälle veröffentlicht und festgestellt, dass im Regelfall drei Viertel aller Verträge (75 %) problemlos widerrufbar waren.
Wenn Sie also aktuell noch einen Immobilienkredit aus den Jahren 2003-2009 bedienen müssen, dann ist die Chance überdurchschnittlich groß, dass Sie  – allein durch das Tätigwerden – Ihre monatliche Belastung erheblich reduzieren.

Ich bin gerne bereit, ihre Verträge gegen ein bescheidenes Pauschalhonorar einer kurzfristigen Überprüfung zu unterziehen; gratis prüfe ich dann auch noch, ob gegebenenfalls eine Rechtsschutzversicherung eintrittspflichtig sein könnte.

Ich biete Ihnen also an, durch einen einfachen Telefonanruf gegebenenfalls viel Geld zu sparen:

Die Telefonnummer, mit der Sie Geld sparen können lautet:
0171 / 5115851

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Martin Lauppe-Assmann

 

Rheinische Post: „Anwalt Lauppe ist die neue Salesch“

Rheinische Post am 03.06.2015 zur neuen täglichen Gerichtsshow auf RTL.

Bild über den neuen TV-Richter Lauppe 

http://m.bild.de/regional/duesseldorf/verdachtsfaelle/lauppe-assmann-vom-anwalt-zum-fernseh-richter-41186898.bildMobile.html 

 

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